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Presse- und andere stimmen:
Jazz CD's
(Online Magazin)
This CD reveals the two characters of the group, which is at ease as a trio and as a quartet alike. Roland von Flüe, thanks to the natural voice of his tenor sax, fits very well with the typical sound of the Hammond organ of the trio who has never sought any special sound effects.
The new member of the group Marcel Thomi, who took over the role of organ player two years ago, has brought new life into the trio. In this album he is the composer of two tracks, "Beautiful Monday", a relaxing song with typical childish melodies and permeated with refined harmonies, and "Knocked Out" which is a mix of contemporary Bop and Funk which reveal the affinities of the author in these two musical generes.
With the guitarist Roberto Bossard and the drummer Elmar Frey, who are the founders of ORGAN-X, the group is completed with two major names of the Swiss jazz scene. The two musicians offer a few of their own compositions as well as several arrangements of lesser-known jazz standards.
ORGAN-X-PLUS is a sharp turn in the current European trend, which everybody believes must be followed. In Switzerland the "swingy" etichette seems almost derogatory. Regardless though, ORGAN-X play with a lot of swing, with great modern jazz groove and obtains significant success from the audiences.
(June 2009 http://www.jazzcds.co.uk/artist_id_1168/cd_id_1513)
"All About Jazz"
Donald Elfman
The organ remains an appealing element in modern jazz and it’s refreshing to hear how players not only keep the tradition alive but also move it forward. Organ-X has been in existence for several years though Marcel Thomi took over at the keyboard only two years ago. With Roberto Brossard (guitar) and Elmar Frey (drums), the group knows how to swing up a storm, bring it down to a gorgeous ballad setting and turn a groove with the best of them. With the addition of reedman Roland vön Flue, the trio gets to that classic sax and organ sound (with some lovely clarinet work, too) on Plus. Thomi contributed several originals including the delicately funky opener “Beautiful Monday”; it has a childlike theme but soon inhabits a bluesy place. With tenor saxophone added, the group takes on Wes Montgomery’s “Bock to Bock” and we can hear just how well these Swiss musicians have absorbed the snaky and soulful. After an expressive and simple guitar solo - Wes would be proud - vön Flue enters for a smoking little ride that calls to mind the very best hard tenors from the past. The group also beautifully interprets two Jobim compositions: “O Morro Näo Te Vez” highlights the funky nature of the bossa nova while “Chovendo Na Roseira”, a lesser known work, is primarily colored by sinewy clarinet. In both cases Thomi provides sensitive comping and a hearty but not overpowering solo voice. “How My Heart Sings” and “How Deep is the Ocean” demonstrate how the basic trio approaches a standard. The former starts slowly but moves into a middle groove while the latter is a gorgeous ballad reading that hardly gets above a whisper - check out Frey’s brushes.
(01.06.2009)
Jazzdrummerworld
Das Online Magazin
In Zeiten wo die Musikindustrie zu kämpfen hat, braucht es gute Produktionen. Und zum Glück ist dies im Jazz Bereich so. Das Album “ORGAN-X PLUS” der Musiker Marcel Thomi - Hammond B3, Roberto Bossard- Guitar, Elmar Frey - Drums sowie Roland von Flüe - Tenor Sax, Clarinet, ist sicherlich ein solches Album. Eigentlich war diese Formation ein Hammond Trio bzw. die Band sah sich immer als Trio sowie als Quartett. Zu dieser Produktion gesellte sich der Tenorsaxophonist Roland von Flüe dazu. Er ergänzt das Trio wunderbar mit seinem warmen Tenorsaxophone Klang.
Auch der Musiker Marcel Thomi, welcher vor zwei Jahren zu dieser Formation stiess, und auch gleich zwei Eigenkompositionen - “Beautiful Monday” und “Knocked Out”- zu dieser Produktion beiträgt, sorgt hier für viel Spannung und Groove mit seinem Hammond Sound. Bei “Beautiful Monday” bekommt man als Hörer, wunderschöne Harmonien zu hören. Und Knocked Out ist eine Art Mischung aus Bop sowie Funk Elementen.
Nicht zu vergessen Roberto Bossard sowie der Schlagzeuger Elmar Frey, welche diese Formation gegründet haben. Auch Sie haben Eigenkompositionen auf dieser Produktion vorzuweisen. Elmar Frey’s Komposition “After Midnight”, lässt viel Spielraum für den Schlagzeuger zu. Er versteht es auf eine Geschmacksvolle Art und Weise, eine Art sphärischen Sound mit den Drums zu erzeugen. Roberto Bossard’s “Funky Piece Of Cake”, klingt wie der Name schon erahnen lässt, sehr funky mit einem warmen Groove.
Ebenfalls sind die Arrangements, von weniger bekannten und gespielten Jazz Standards, sehr schön umgesetzt. Ein gelungenes Album und wieder einmal der Beweis dafür, dass die Schweiz grossartige Musiker vorzuweisen hat. Hier wird wunderbarer Modern Jazz auf hohem Niveau geboten.
Erhältlich ist das Album beim Jazz Label Altrisuoni oder auch bei Privave Records. In das Album reinhören, kann man im iTunes Store.
(18.3.2009)
Jazzpodium
(Alexander Schmitz)
Organ-X ist eines von zwei Trios um den schweizerischen Gitarristen Roberto Bossard, das dank der Rückkehr des Saxophonisten und Klarinettisten Roland von Flüe zu Organ-X Plus ward. Das Trio hat sein eigenes Repertoire und das Quartett auch.
Organ-X wird zehn, und so haben sich Marcel Thomi, B3, Elmar Frey, dr, Roland von Flüe und Roberto diese CD zum Geburtstag geschenkt, halbe-halbe Trio und Quartett, für jede Besetzung fünf Stücke, zumeist Standards, dazu ein Stück von Roberto, "Funky Piece of Cake", das so funky wie sein Titel ist. Von Organist Marcel Thomi gibt es zwei Stücke, den Aufmacher mit dem anfangs etwas enervierend ausführlich gespielten und nur sachte variierten Drei-Akkord-Motiv; und Drummer Elmar Frey hat ein eigenes "After Midnight" gestiftet. Eine Platte voller B3 ist Geschmackssache, aber es gibt ja noch Roberto. Der spielt seine L5 mit dem klassischen Sound, den solch eine Unternehmung braucht. Das Zusammenspeil ist vorzüglich, nie zu köpfig, emotional intensiv und das eines wunderbar funktionierenden, wirklich alles assimilierenden Klagkörpers: Jobims "Chovendo Na Roseira" mag anfangs wg. Klarinette gewöhnungsbedürftig sein und hat was sanft Experimentelles. Dann aber entfaltet sich der ganze (gewagte) Charme dieser Besetzung, bleibt Jazz, wird nicht irgendein Konglomerat aus, sagen wir, Brasilien und Klezmer. Das Meisterhafte liegt in dem, was sie aus den Stücken machen. Wer "How Deep Is The Ocean" in Altherren-Manier erwartet, wird schon beim Thema Gewöhnungsarbeit leisten müssen. Wer anderseits in Thomis "Knocked Out" erkennt, wie Gitarre und Orgel improvisatorisch schürfen in den tiefen Schichten des Materials, der hat erfasst, worum es den Schweizern geht. Roberto ist der Ober-Januskopf: Nicht selten assoziiert man sogar fünfziger, häufiger noch sechziger Jahre und natürlich Rhyne/Montgomery. Aber die Rückreise in selige Bebop-Zeiten findet nie vollständig statt, immer nur abzüglich einer gesunden Portion Heute. Organ-X ist nicht "traditionell", sondern das, was Roberto von sich selbst meint: stilistisch den Roots fest verbunden, ohne aktuelle Spielweisen zu vernachlässigen. Und Thomis wie auch Robertos Spiel verbieten jedes ausschliessliche Zurückhören. In irgendwelche Wes- oder Burrell-Fallen jedenfalls tappt Roberto nie. "Organ-X Plus" ist dichter Jazz für verqualmte Klubs, Jazz for night people, groovy, subtile Sinnlichkeit und jede Menge Spass für intelligente Menschen mit Faible für unberechenbare Musik. Ein Top-Album. Und hoffentlich ein guter Ohrenöffner für den Jazz unserer südlichen Nachbarn.
(Februar 2009)
Jeff 'Siege' Siegel
Man, I have to tell you that I just loved your cd! You are a fantastic player and have a great band as well. I've lived with a guitarist and taught at a guitar school for 21 years and played with endless amounts of guitarists - so I can be kind of critical. You really stand out as a wonderfully lyrical player, with a great sound and a highly developed sense of taste...
(18.07.2007)
Traditions-Erneuerer
Alexander Schmitz, Jazzpodium,
Er stehe “für Klasse, die nicht mit Experimenten buhlt, sondern die Tradition aus dem Heute erneuert”, schrieb im Oktober 2004 die Neue Luzerner Zeitung in einer Rezension seines Albums “Atlantic Crossing” [Privave PR.2003.1], das er Ende 2002 in Zürich gemeinsam mit Mark Soskin (p), Peter Frei (b) und Elmar Frey (dr) eingespielt hatte. Schon 2001 hatte er mit dem Trio Organ-X “A Time To Talk” [Privave PR.200.1] - mit Frey (dr) und Hammond-Mann Chris Wiesendanger eine CD vorgelegt, die ihn genau als das auswies, was das Zitat aus der NLZ besagte. Im gerade abgelaufenen Jahr ist mit “Monday Nights” [Privave 2005.2/altrisuoni AS 183], wieder mit Elmar Frey und nun mit Hämi Hämmerli am Kontrabass, eine im Dezember 2004 eingespielte Trio-Platte erschienen, die den Schweizer Gitarristen Roberto Bossard endgültig in die Riege der ganz Großen der Mainstream-Gitarre hebt. Dass er in Deutschland bisher so gut wie unbekannt geblieben ist, ist unbegreiflich.
(...).
Roberto ist also Traditionalist, und zugleich ist er es nicht. Er vermag es nur nicht, die Gegenwart gesondert von der Vergangenheit zu betrachten, sie einfach aus dem evolutionären Kontinuum auszuhebeln, wie das Avantgarde-Puristen allzu gern tun. Er lässt sich deshalb auch nicht zuordnen, nicht einordnen in irgendeine “Schule”, auch wenn er sich in Statements auf Wes, auf Burrell und andere beruft. Er ist fast so etwas wie eine spielende Enzyklopädie des “Golden Age of Jazz Guitar”, die ihn auch mal an Grant Green, mal an Barney Kessel, mal gar an Jim Hall erinnern lässt. Wenn dies - man verwandte das Wort sogar einmal in einem Plattentitel für Elek Bacsik -eklektische Musik sein soll, dann sollte der Begriff des Eklektizismus mit seinen negativen Konnotationen wohl besser gründlich überprüft werden. Unser Mann in der Schweiz, er kopiert nicht, er schlüpft nicht in die personae diverser Vorbilder.
Ihn entdeckt zu haben, bedeutet das Glück, endlich einen Gitarristen gefunden zu haben, der über die verehrungswürdige Technik verfügt, Melodie und Akkord eng aneinander zu binden. Darin mag er Barneys Kessel durchaus ähnlich sein. Aber Roberto hat nicht wie jener die Basie-Band im Ohr. Barneys Akkorde treiben und verdichten das Geschehen; das tun die flinken Bossardschen Akkordeinschübe zwar auch, aber bei ihm sind sie in erster Linie das notwendige Mittel, in einem Trio dieses hochedlen Standard-Typs die notwendige harmonische Fülle zu erzeugen, denn da gibt es keinen Soskin und keinen Wiesendanger. Er tut das betörend leichthändig. Sein Spiel ist sehr viel eleganter, als sein Bekenntnis zu Blues und Soul vermuten lässt, und zugleich hat es noch jene “Erdigkeit”, die Cal Collins’ Spiel so einmalig “unzensiert” wirken ließ und die heute den Italiener Paolo Radoni auszeichnet. Besonders in seinen beiden eigenen Titeln “9th Avenue” und “Mirrorland” (Letzterer eine schöne St.-Thomas-Reminiszenz) wird deutlich, wie souverän Roberto zwischen Kopf und Bauch über das Instrument zu vermitteln versteht.
Also gut, kein Gebuhle mit Experimenten. Das stimmt schon, könnte aber der Vermutung des Konservativismus Nahrung liefern. Aber auch der Rest des Luzerner Zitats trifft ins Schwarze: Bossards musikalische Sprache ist nicht mehr die der ersten Post-Christian-Tradition, sondern, eher jedenfalls, die der Moderne jener Generation, die aus dem Gestern noch nicht vollends entlassen, aber im Heute auch noch nicht ganz angekommen war - mit Jim Hall als ihrer Galionsfigur, dessen Spielweise aber von dem Schweizer nicht etwa als relativ kühler Intellektualismus dupliziert wird. Das könnte Bossard gar nicht. Wenn man ihn hört in dem Stück “Hope” seines superb trommelnden Weggefährten Elmar Frey (der seinerseits in dem Golson-Titel “Stablemates” kraftvoll zum Zuge kommt), dann treibt die schier bodenlose Schönheit des Bossardschen Spiels Tränen in die Augen. Zum anderen wird mit Larry Youngs “Backup” ein Up-Tempo-Blues kredenzt, der alles Zeug zum Blockbuster hat. Bossards Timing - am meisten und schier triumphal in Glenn Ferris’ “Sud Ouest Jump” - hält die vertracktesten Selbstprovokationen aus, übrigens ein Kompliment, das Hämmerli ebenso gelten muss, wenn man ihn in “Tribute” hört, einer Anspielung Slide Hamptons auf den harmonischen Standard- Schocker “Giant Steps”. Und höre da: In den Up-Tempos phrasiert Bossard tatsächlich fast so tricky wie Tal Farlow. Die Trio-Chemie ist blendend, die Fülle dank Robertos Spieltechnik, aber im gleichen Maße dank der künstlerischen Qualitäten seiner beiden Kollegen erstaunlich.
Um das letzte Risiko des Missverständnisses auszumerzen: Hier geht es nicht um die 27.439te Mainstream-Jazzgitarren-Platte. Es geht um eine Platte, die eine Offenbarung ist. Denn was auf ihr stattfindet, ist tatsächlich Traditions-Erneuerung. Kein Kompromiss, kein Kotau vor den Altvorderen, kein so gern als “Dialog mit dem Gestern” getarntes Unvermögen zur eigenen Substanz.
Ein Glücksfall eben. E poi basta.
(Mai 2006)
Jazz Notes, Jazz Magazine
Roberto Bossard: guitariste de bon ton, entouré de Hämi Hämmerli: cb, Elmar Frey: dr. Trois musiciens appréciés en Suisse, enregistrement pour notre plus grand plaisir, une douzaine de plages comprenant un certain nombre de reprises de des originaux. Il est à signaler que cet ensemble est tout à fait cohérant et propose une musique agréable à souhait, dans laquelle le leader, jazzman appliqué, donne le meilleur de lui-même. Un garçon à découvrir.
France, (1.12.2005)
Montagnächte, die man liebt
Pirmin Bossart, Neue Zuger Zeitung
So entspannt diese CD beginnt, so locker federt Roberto Bossard schon nach anderthalb Minuten los. Nie missbraucht er die sechs Saiten zu Exzessen, dennoch ist er jederzeit in der Lage, die Lines virtuos zu entwickeln und in harmonischen Gefügen tanzen zu lassen. «Monday Nights» heisst die neue CD seines Trios, und darauf ist der Zuger Gitarrist in beneidenswerter Form zu hören.
Virtuos und elegant
Seit über 15 Jahren ist Roberto Bossard der unberührt von Trends spielende Jazzgitarrist klassischer Schule. Er ist virtuos, hat Eleganz kennt die Grooves und hat Geschmack für flüssig synkopierte Melodielinien. Er ist nicht stehen geblieben, sondern hat Technik und Phrasierung stets verfeinert. Trotz seiner Dozententätigkeit an der Musikhochschule Luzern ist er regelmässig auf der Bühne anzutreffen. Für sein neues Trio hat Roberto Bossard mit Hämi Hämmerli (Bass) und Elmar Fey (Drums) zwei ausgefuchste Instrumentalisten verpflichtet, die swingen und akzentuieren können. (...)
Neben zwei Eigenkompositionen werde Stücke von Larry Goldings, Slide Hampton, Benny Golson, Larry Young oder Glenn Ferris interpretiert. «Monday Nights» ist eine CD, die man Dank ihrer Leichtigkeit und schönen Musikalität nicht nur in Motagnächten gerne auflegt.
(26.11.2005)
Neue Luzerner/Zuger Zeitung
CD Besprechung "Atlantic Crossing",
«....Bossard steht für Klasse, die nicht mit Experimenten buhlt, sondern die Tradition aus dem Heute erneuert.
(Oktober 2004)
Jazz'N'More
«Roberto Bossard Trio - Dauerbrenner im Corazòn (...) Was Roberto Bossard, git, Hämi Hämmerli, b und Elmar Frey, dr wöchentlich präsentieren, hat mit Unterhaltung gemeinhin nichts mehr zu tun. Vielmehr haben sich die drei etablierten Jazzer zu einem homogenen Trio entwickelt, hör- und spürbare Fortschritte erzielt, ohne genügsam zu werden.(...) Wir von JAZZ'N'MORE freuen uns, dass das Trio ab Oktober 04 wieder regelmässig im Corazòn zu hören sein wird.»
(Mai 2004)
Jazz'N'More
CD Besprechung "Atlantic Crossing",
«....Solistische Glanzlichter setzen Roberto Bossard und Mark Soskin mit ihrem immensen Fundus an Lines, welche nie in Selbstgefälligkeit enden, sonder immer der Musik (...) dienen.»
(März 2004)
Altrisuoni News
CD Besprechung "Lars Lindvall Tentet"
...Fra le cose migliori gli interventi del sassofonista tenore John Voirol in "Got It?", del chitarrista Roberto Bossard in "Komya" e del tastierista Chistoph Stiefel in "This One Too" al pianoforte, sempre all´interno di strutture precise e senza individualismi che avrebbero potuto mettere a repentaglio la delicata architettura dell´insieme... "
(22.Januar 2004)
Neue Luzerner/Zuger Zeitung
Beat Müller, Jazz im Foyer, Zug (Duo Simon Nabatov-Roberto Bossard),
«...denn was das Publikum am Freitagabend im Burgbachkellerfoyer zu hören bekam, war improvisierte Musik von der allerfeinsten Sorte: inspiriert, spannungsreich, virtuos, geschmackvoll, letztlich genial»
(15. 1. 01)
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